CO2 als Therapiemedium
CO2 als Therapiemedium
Kohlendioxid mit der chemischen Formel CO2 wird umgangssprachlich häufig als Kohlensäure oder Kohlensäuregas bezeichnet.
Es ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas, das zu 0,03 % ein natürlicher Bestandteil unserer Atemluft ist. CO2 ist ein wichtiges Therapiemedium, das sich in Wasser gut löst und in Form wässriger Lösungen bei „Kohlensäure - Bädern“ oder in Gasform bei „Trockengastherapien“ angewendet wird. Natürlich entstandenes kohlensäurehältiges Wasser ist darüber hinaus aber auch sehr gesund.
Es entsteht, wenn entlang von Gesteinsbrüchen in der Erdkruste CO2 aus dem Boden strömt. Trifft das Gas auf Wasser entsteht Kohlensäure. Kohlensäurehältiges Wasser löst mehr Mineralstoffe aus den verschiedenen Gesteinsschichten heraus als reines Wasser und ist daher reich an Mineralstoffen. Es kommt daher auch im Rahmen der Trinkkur zur Anwendung. Kohlendioxid wird im Rahmen der „Kohlensäuretherapien“ über die Haut aufgenommen. Neben positiven Wirkungen auf das Herz- Kreislaufsystem besitzt CO2 eine schmerzlindernde (analgetische) und entzündungshemmende (bakteriostatische) Wirkung. Außerdem sind CO2-Therapien meist von einem angenehmen Wärmegefühl begleitet. CO2-Therapien werden eingesetzt bei: • arteriellen Durchblutungsstörungen • im Rahmen von Diabetes Mellitus bzw. bei der Schaufensterkrankheit – PAVK • Bluthochdruck • funktionellen Durchblutungsstörungen (Morbus Raynaud) • offenen Beingeschwüren • Krampfadern • Störungen der Herz-Kreislauffunktion • rheumatischen Erkrankungen (als Zusatztherapie zur Schmerzreduktion)

